Was kann ich tun, wenn plötzlich alles zu viel wird

Das Leben ist oft wie eine Achterbahnfahrt – mal geht es rauf und manchmal runter, in einem rasanten Tempo, sodass es oft zu schnell ist. Auf dieser Achterbahnfahrt sollten sich Stress und Entspannungsphasen abwechseln.

Hier meine persönlichen Tipps, wie ich mit solchen Situationen umgehe:

 

1. Akzeptanz und Annahme

 

Wenn ich dir nur EINE einzige Sache mitgeben dürfte, wäre es diese hier: Den Status Quo zunächst einmal zu akzeptieren. Auch wenn ich gerne viel ändern würde, so kann ich leider nicht die Welt verändern. Ich erinnere mich dann daran, dass es erst einmal OK ist, dass ich gestresst bin. Ich darf gestresst sein. Schon alleine diese Form von Akzeptanz bringt eine enorme Erleichterung mit sich.

 

2. Klarheit über Prioritäten

 

Ich mache eine Bestandsaufnahme über die Dinge, die mich gerade stressen und setze mir dann Prioritäten. Sind die Dinge wirklich so wichtig oder steigere ich mich gerade nur in etwas hinein? Was ist das Wichtigste, das ich gerade tun oder klären darf? Was ist zweitrangig? Was darf erst einmal warten?

Facebook oder Telegramkanäle gehören nicht immer zu den Prioritäten. Wenn ich merke, dass sie mir nicht gut tun, entferne ich sie oder ziehe mich aus den Socials zurück.

 

3. Sport als Stressabbau

 

Stress ist angestaute Energie. Diese Energie lasse ich durch Sport und Bewegung frei fließen – ich „baue meinen Stress ab”. Ich komme mal „aus dem Kopf heraus” (denn dort, ist der Entstehungsort von Stress) und dafür mehr in meinen Körper. Durch die körperliche Aktivität kann ich im Anschluss viel besser in die Entspannung finden. Außerdem werden durch Sport Glückshormone im Gehirn freigesetzt.

Als Gewohnheit habe ich mir täglichen Sport (15 Minuten HIT Training) angewohnt. es tut nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist gut. Probiere doch mal nach dem Training eine Wechseldusche (warm/kalt) und dann kalt duschen. Es erfrischt auch deinen Geist und härtet deinen Körper ab.

Manchmal hilft es mir auch einfach durch den Wald zu spazieren und die Stille bewusst wahrzunehmen.

 

4. Mit meinen engsten Menschen reden

 

Manchmal tut es auch einfach nur gut, ein offenes Ohr bei Freunden oder Familie zu finden und sich den Stress von der Seele zu reden.

Auch, wenn sich objektiv gesehen, an meiner Situation dadurch nichts verändert hat, so fühle ich mich doch meist sehr viel entspannter danach.

 

5. Schritt für Schritt denken und abarbeiten

 

Das Leben ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Der Marathon-Läufer konzentriert sich auch nicht auf den letzten Kilometer, sondern immer auf den aktuellen.

Ich habe zwar immer ein Ziel vor Augen – ein Bild vom großen Ganzen. Dennoch konzentriere ich mich immer erst auf den nächst kleinere Schritt. Dadurch fühlt es sich dann gar nicht mehr so schwer an, sondern doch eher locker und leicht.