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Fermentierter Knoblauch- die kleine Wunderwaffe

Seit langem wird Allium sativum (Knoblauch) präventiv in der Gesundheit eingesetzt. Unter anderem wurde der Knoblauch bereits vor 5000 Jahren in Ägypten, Griechenland, China und Indien eingesetzt.

Auch wir kennen ihn aus Großmutters Heilmittel vor allem im Bereich der Vorbeugung und der Genesung. Aber Knoblauch kann auch zu Therapiezwecken eingesetzt werden. er ist nämlich in der Lage, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel zu senken.

Doch diese Maßnahme ist nicht für jeden geeignet.

Der Wirkstoff im Knoblauch ist das Alliin (S-Allyl-L-Cysteinsulfoxid). Durch das Brechen, Schneiden und Quetschen des Knoblauchs kommt das Alliin mit dem Enzym Alliinase in Kontakt. Durch diesen Kontakt kommt es zur Umsetzung von Allicin, dieses wird wiederum in mehr als 100 wirksame Metaboliten umgewandelt. Allerdings ist dieses Gefüge sehr instabil und deshalb abhängig von der weiteren Verarbeitung. Sie kann die Zusammensetzung und die Wirksamkeit beeinflussen. Die Wirksamkeit nimmt ab, wenn Knoblauch erhitzt oder gelagert wird.

Seine einzigartige Kraft

Durch die Fermentierung kann die Konzentration aktiver schwefelhaltiger Inhaltsstoffe erhöht werden. Dabei wird der frischer Knoblauch wird bei höheren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit bis zu 20 Monate lang fermentiert. Während dieser Zeit färbt sich der Knoblauch dunkel.

Während der Fermentierung verliert der Knoblauch seinen starken Geruch und Geschmack, was für viele Menschen ein Vorteil gegenüber frischem Knoblauch ist. Darüber hinaus kann frischer Knoblauch manchmal gastrointestinale Nebenwirkungen verursachen. Dies ist bei fermentiertem Knoblauch nicht oder selten der Fall. Darüber hinaus wurden bis heute keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beobachtet, und es ist sicher, ihn in höheren Dosen zu verwenden.

Die schwefelhaltigen Verbindungen schützen die Pflanze vor Krankheitserregern. Sie sind sozusagen natürliche Insektizide und können auch zur Stärkung unseres Immunsystems eingesetzt werden. Sie hemmen nachweislich das Wachstum gramnegativer und grampositiver Bakterien. Bei Pilzen und Hefen verursacht Knoblauch Schäden an den Zellmembranen und an den Zellorganellen. Er hemmt das Wachstum und tötet den Erreger. Knoblauchextrakt hat sich z. B auch als hilfreich gegen das Wachstum von Candida Pilzen erwiesen.

Zu seiner antimikrobiellen Wirkung hat Knoblauch auch einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem. Er wirkt als Antioxidans, beeinflusst in positiver Weise die Aktivität von Makrophagen, Lymphozyten und natürlichen Killerzellen.

Die Anwendung von fermentierten Knoblauch

Die Wirkung von Alliin (S-Allylcystein) zu therapeutischen Zwecken ist in vielen Studien untersucht worden. So kann fermentierter Knoblauch für folgende Zwecke verwendet werden:

  • gegen hohen Blutdruck
  • gegen Einfluss von Sonnenlicht
  • zur Beeinflussung der Pathogenese und des Fortschreitens der Arteriosklerose
  • zur Unterstützung des Mikrobioms
  • zur Bekämpfung des kognitiven Alterns
  • zum Schutz der Lipidperoxidation
  • für einen leberschützenden Effekt
  • gegen Viren und Parasiten

Untersucht wird zudem ein kausaler Zusammenhang mit neurodegenerativen Krankheiten wie der Alzheimer-Krankheit untersucht. Vermutet wird, dass Alliin zu einer Reduktion der Neuroinflammation und einer Verringerung des Synapsenabbaus beitragen kann. Forscher vermuten auch ein großes Einsatzgebiet in der Prävention und der Therapie der Alzheimererkrankung.

Literatur

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Dein Darm – der Wächter deiner Gesundheit Teil 1

Die größte Ursache für die Vielzahl an Darmproblemen unserer modernen Gesellschaft

Wenn du dich für diesen Beitrag interessierst, willst du deinem Darm etwas Gutes tun, oder du hast bereits konkrete, gesundheitliche Beschwerden. 

Einige davon sind:

  • Hautprobleme
  • andauernde Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Allergien, Histaminprobleme oder Autoimmunsymptome
  • Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Verstopfung
  • Blähungen oder Völlegefühl besonders nach dem Essen
  • erhöhte Infektanfälligkeit für Schnupfen oder Erkältungen
  • Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten
  • Heißhungerattacken oder Übergewicht und vieles mehr

Millionen von Menschen leiden unter diesen Beschwerden, vielfach ist der Grund dieser Probleme eine einzige Ursache: Der Darm

Was ist die Ursache, dass rund 40% aller Menschen Darmprobleme haben? Und warum steigen Darmerkrankungen exponentiell an?

Der Darm dient nicht nur der Verdauung und der Aufnahme von Nährstoffen, sondern er ist auch an der Immunfunktion beteiligt. Konkret bedeutet dies, dass rund 70% des Immunsystems im Darm angesiedelt sind.

Ein optimales Verdauungssystem ist wichtig, um  die Nährstoffe aus der Nahrung optimal aufzunehmen. Diese liefern uns Energie und sind die Bausteine für die Heilung und die Reparatur.

Er ist aber auch eine Art Übergangsgrenze zwischen dem Körper und verschiedenen Einflüssen aus der Natur wie: Giftstoffen, Nahrungsbestandteile, Chemikalien, bakterielle  und virale Bestandteile und vieles mehr. Befinden sich diese Im Darm können sie noch nicht viel Unheil anrichten.

Schaffen sie es aber, das Barrieresystem des Darm zu durchdringen, weil er undicht oder entzündet ist, gelangen diese Schadstoffe in den Körper und können überall Entzündungen verursachen. Dieses Phänomen kennen wir auch unter dem Namen Leaky Gut, oder undichter Darm. 

Dadurch kann eine Virusinfektion sich schneller im Körper ausbreiten und auch zu einem schwereren Krankheitsverlauf führen. 

Die Ursache für einen undichten Darm ist immer dieselbe: Das Mikrobiom und der Darm befinden sich nicht mehr im Gleichgewicht. 

Das Mikrobiom besteht aus etwa 100 Billionen symbiotischer Mikroben. Jedes Mikrobiom ist so einzigartig, wie der Finderabdruck eines Menschen. 95% des Mikrobioms befinden sich im Darm und es kann bis zu 2 kg schwer sein. 

Die Bakterien helfen dem Darm bei der Verdauung und produzieren Hormone, Neurotransmitter, Fettsäuren, Vitamine und viele weitere Stoffe. Sie bewahren den Darm vor Infektionen und halten den pH Wert im Darm aufrecht. 

Dieses lebensnotwendige Zusammenleben nennen wir eine Symbiose. 

Wird dieses Gleichgewicht allerdings durch verschiedene Faktoren negativ beeinflusst, verändert sich die Darmflora negativ und wird sprechen von einer Dysbiose, einem Ungleichgewicht. 

Deshalb gilt:

Das Milieu muss im Gleichgewicht bleiben und genügend Biodiversität haben

Studien ergaben:

  • Menschen mit einer geringen bakteriellen Diversität, hatten mehr Probleme als Menschen mit einer größeren Diversität. Dazu zählten Beschwerden oder Erkrankungen wie: Darmbeschwerden, Verdauungsprobleme, Lebensmittelunverträglichkeiten, entzündliche Darmerkrankungen, Diabetes Typ 1 und 2, Hautbeschwerden, Arthrose, Verkalkungen der Gefäßwände. 
  • Auch die Langlebigkeit wird mit einer höheren Mikrobenvielfalt assoziiert

Merke dir:

Eine hohe Mikrobenvielfalt scheint allgemein ein guter Indikator für einen gesunden Darm und Langlebigkeit zu sein!

Der Darm darf natürlich auch mal ganz natürlich durchlässig sein, nur nicht immer, wie bei vielen Menschen. 

Ein chronisch undichter Darm ist ein Zustand, von dem ca. 50% der westlichen Bevölkerung betroffen ist. Das fatale daran ist, dass es viele oft nicht merken, da oft keine direkten Beschwerden auftreten, die mit dem Darm in Verbindung gebracht werden. 

Dieser Prozess passiert oft schleichend.

Was macht einen gesunden Darm überhaupt aus?

  • eine gute Mikrobenvielfalt
  • wenig unfreundliche Mikroben
  • eine starke Darmschleimhaut, die die Darmzellen schützt
  • starke Tight Junctions (enge Bindeglieder), die die Darmzellen zusammenhalten
  • wenig bis gar keine Darmentzündungen

Was passiert, wenn der Darm geschädigt wird?

Primär entsteht eine Dysbiose (Ungleichgewicht, weil zu viele schlechte Mikroben die Überhand übernommen haben. In diesem Fall gibt es weniger der sogenannten „Leitkeimstämme“. Sie leiten andere Bakterienstämme zu bestimmten Funktionen an. 

Die Aufgaben dieser Leitmikroben sind folgende:

  • die Mikroben kontrollieren und dafür sorgen, dass genügend gute Mikroben vorhanden sind
  • die Undurchlässigkeit der Darmwand sichern
  • Die Kommunikation zwischen dem Mikrobiom und den Darmzellen aufrechterhalten
  • Die Kommunikation zwischen de Immunsystem und dem Mikrobiom aufrechterhalten

Ist die Darmwand erst gestört, öffnet sie die Tür für weitere chronische Probleme, wie:

  • zu viele schlechte Mikroben können sich breit machen
  • Die Darmschleimhaut kann sich auflösen: Die Schutzschicht für die Darmzellen verschwindet und entzündet sich
  • der Darm wird durchlässig, auch Leaky Gut oder durchlässiger Darm, bezeichnet
  • zu viele unerwünschte Moleküle kommen durch die kaputte Darmwand in den Körper. Diese können sich überall verteilen und im gesamten Körper chronische Entzündungen hervorrufen (Silent Inflammation)
  • Das Immunsystem reagiert über und muss überall Brände löschen, kommt aber nicht mehr hinterher. 

Bei vielen Menschen können Krankheiten und chronische Leiden auf eine Störung der Darmflora zurückgeführt werden. Darunter gehören auch die Fettleibigkeit, entzündliche Darmerkrankungen und Darmkrebs, dieses Ergebnis ergab eine Studie aus dem Jahr 2014.

Da wir immer mehr den Zusammenhang zwischen Darm und chronischen Krankheiten verstehen, ist eine Modulation des Darmmikrobioms ein Thema, das auf ein großes Interesse stößt.

Besonders die Fettleibigkeit hat mit einem kaputten Darm zu tun.

Denn eines der Moleküle, das über den kaputten Darm passieren kann, ist in Studien zur Fettleibigkeit besonders häufig vorhanden, war das LPS (Lipopolysaccahride).

In einer Studie von 2010 konnte gezeigt werden, dass bei fettleibigen Menschen mit einer Fettleber,  erhöhte LPS Spiegel im Blut gemessen wurden. 

Wie du jetzt zu einer großen Mikrobenvielfalt kommst, erfährst du im 2. Teil der Darmserie. 

Literatur

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eingesehen am, 04.01.2022 unter

Rolle der Darmmikrobiota in Ernährung und Gesundheit | Das BMJ

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Die Darm-Hirn-Schranke bei schweren Depressionen: Darmschleimhautdysfunktionsstörung mit einer erhöhten Translokation von LPS aus gramnegativen Enterobakterien (Leaky Gut) spielt eine Rolle in der entzündlichen Pathophysiologie der Depression – PubMed (nih.gov)

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eingesehen, am 06.01.2022

Assoziation zwischen Faecalibacterium prausnitzii Reduktion und entzündlichen Darmerkrankungen: Eine Meta-Analyse und systematische Literaturrecherche (nih.gov)

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Nützliche Mikroben der nächsten Generation: Der Fall akkermansia muciniphila – PubMed (nih.gov)

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eingesehen, 06.01.2022 unter 

Erhöhte Endotoxinspiegel bei nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (nih.gov)