Vorbereitung auf den Winter – gut gewappnet gegen Infektionen

Alle Jahre wieder…. kommt auch das Christuskind ;-).

Sobald die kalte Jahreszeit naht, leiden aber auch wieder viele an häufigen Atemwegsinfekten, mit einer verstopften oder triefenden Nase, lästigem Husten, Hals – Kopf – und Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit.

Zwar sind wir ständig Erregern ausgesetzt, allerdings sorgen die niedrigen Temperaturen im Herbst und Winter für optimale Bedingungen, damit sich bestimmte Erreger besser und schneller verbreiten können.

Verschiedene Begleitumstände unserer „modernen“ Lebensweise, wie ständiger Stress, Umweltbelastungen, schlechte oder unausgewogene Ernährung, aber auch eine übertriebene Hygiene, führen zu einer Schwächung des Immunsystems.

Die Folge sind rezidivierende Infekte, welche oft schnell und ungezielt mit fiebersenkende Medikamenten und Antibiotika behandelt werden. Dadurch wird aber das hochkomplexe, natürliche Abwehrsystems zunehmend geschwächt, die Infekte werden chronisch.

Unspezifische Reaktionen der angeborenen Immunabwehr wie z. B Fieber sind aber erforderlich, um eine spezifische Immunantwort des Körpers überhaupt auslösen zu können.

„Genau in dieser Schnittstelle, zwischen dem angeborenen und erworbenen Immunsystem, greift die Mikroimmuntherapie ein, um durch eine gezielte und sich wiederholende Informationsübermittlung, dem Immunsystem wieder zu seiner natürlichen Reaktionsfähigkeit und Effizienz in der Infektabwehr zu verhelfen!“

Egal ob Grippe, – Corona,- oder andere Erkältungsviren – in Zeiten von Infektionswellen ist es wichtiger denn je, die Abwehr zu stärken und sich nachhaltig gesund zu halten. Doch wie können wir uns darauf vorbereiten?

Unsere „Abwehr“ im Körper

Unser Immunsystem ist der natürliche Abwehrmechanismus in unserem Körper, der uns, vor potentiellen Erregern oder potentiell schädigenden Einflüssen schützt. Es setzt sich aus einem sehr komplexen System verschiedener Organe, Zellen und Immunbotenstoffen zusammen, die im ganzen Körper verteilt sind.

Wir unterteilen das Immunsystem in 2 Hauptbestandteile:

  • das angeborene, unspezifische Immunsystem
  • das erworbene, spezifische Immunsystem

Das angeborene, unspezifische Immunsystem

Sie ist die erste Abwehrlinie in unserem Körper und umfasst beispielsweise die Haut und die Schleimhäute. Sie erschweren es dem Erreger, in den Körper einzudringen, sofern sie intakt sind. Deshalb gehört zu einer Stärkung des Immunsystems immer auch die Stärkung der Haut und Schleimhäute.

Wird diese erste Barriere überwunden, weil die Haut oder Schleimhaut nicht intakt ist, gelangt es den Erregern in den Körper zu gelangen. In diesem Moment werden die Zellen des angeborenen Immunsystems aktiviert, wie z. B die Fresszellen (Makrophagen) oder auch die Killerzellen. Sie beginnen die Erreger zu vernichten, bei Bedarf informieren sie weitere Immunbotenstoffe, um weitere Immunzellen zu Hilfe zu holen. es kann auch zu Fieber kommen – Fieber ist ein Teil unseres natürlichen Abwehrprozesses. Das angeborene Immunsystem reagiert sehr schnell, dafür aber sehr unspezifisch.

Das erworbene, spezifische Immunsystem

Die angeborene Immunabwehr alleine reicht jedoch in den meisten Fällen nicht aus. Sind die Fress – und Killerzellen nicht in der Lage, die Erreger zu eliminieren, wird das erworbene Immunsystem aktiviert. Die Bestandteile der erworbenen Immunabwehr sind vor allem Immunzellen, wie die T- und B- Zellen, sowie Moleküle, wie die Antikörper. Das erworbene Immunsystem muss zuerst ein Zeichen bekommen, dass es aktiviert wird, deshalb braucht es auch eine vergleichsweise längere Zeit, um reagieren zu können. Dafür arbeitet es aber spezifischer und geht gezielter gegen Erreger vor.

Beide Immunsysteme arbeiten normalerweise Hand in Hand und koordinieren ihr Antwort über Immunbotenstoffe, um die Erreger unter Kontrolle zu bekommen.

Sind die Erreger neutralisiert, also außer Gefecht, werden wieder andere Immunbotenstoffe ausgeschüttet, um den Abschluss der Immunreaktion einzuleiten. Zum Schluss beseitigen die Fresszellen die Überreste der Erreger.

Nach dieser Auseinandersetzung beginnt ein wichtiger Schritt: Das sog. immunologische Gedächtnis wird gebildet. Dringt von nun an ein Erreger ein, der dem Immunsystem bereits bekannt ist, kann es deutlich schneller und effizienter reagieren.

Merkhilfe: Die acht Schritte der Immunantwort

Die acht Schritte der Immunantwort (aus Megemit: Mikroimmuntherapie, ihr Training für das Immunsystem)

Das spezifische Abwehrsystem entwickelt sich erst im Laufe des Lebens durch den Kontakt mit verschiedenen Erregern. Das ist beispielsweise auch ein Grund dafür, dass Infektionskrankheiten gehäuft im Kindesalter auftreten: Das Immunsystem muss erst trainiert werden. Auf der anderen Seite ist auch bekannt, dass mit zunehmendem Alter die Funktionstüchtigkeit des angeborenen und erworbenen Immunsystems abnimmt und ältere Menschen daher anfälliger für Infektionen und andere Krankheitsbilder sind.

Wieso werden wir dann krank?

Wie jedes komplexe System ist auch unsere körpereigene Abwehr darauf angewiesen, dass alle Beteiligten ihre Rolle erfüllen und ihren Aufgaben angemessen nachkommen. Diverse Faktoren können dazu führen, dass unser Immunsystem außer Balance gerät (sogenannte Immunstressoren), sodass das Risiko für Infektionen steigt und verschiedene Erkrankungen begünstigt werden können. Zu den Immunstressoren gehören Fehlernährung, Bewegungsmangel, Schlafstörungen, chronischer Stress sowie umweltbedingte Faktoren (z.B. Umweltgifte). Auch chronische bzw. lang andauernde Infektionen können die Ursache für diese Dysbalance sein. Es ist beispielsweise bekannt, dass Herpesviren wie das Epstein-Barr-Virus (EBV) die Immunfunktion stören und verschiedene Beschwerden, darunter wiederkehrende
Infektionen, nach sich ziehen können.

Genauso können bestimmte Medikamente wie z.B. Antibiotika und fiebersenkende Medikamente, die oftmals zu schnell und ungezielt eingesetzt werden, das hochkomplexe, natürliche Abwehrsystem unter Umständen stören. Deshalb gilt es, das Immunsystem weitestgehend von möglichen Störfaktoren zu befreien und seine Resilienz zu stärken, damit es sich den fortlaufend wandelnden inneren und äußeren Herausforderungen auf flexible Weise anpassen und angemessen reagieren kann.

Immunstressoren (aus Megemit: Mikroimmuntherapie, ihr Training für das Immunsystem)

Der Ansatz der Mikroimmuntherapie

Durch die Gabe unterschiedlicher Immunbotenstoffe in niedrigen Dosierungen unterstützt die Mikroimmuntherapie das Immunsystem in der Auseinandersetzung mit Viren und anderen Erregern. Das Ziel ist, deren Vermehrung zu unterbinden und die Abwehrkräfte zu stärken. Dadurch soll die Infektion weiterer Zellen eingedämmt und gleichzeitig den mit der Infektion einhergehenden Erkrankungen entgegengewirkt werden. Durch die Mikroimmuntherapie kann das Immunsystem zu einer wirksamen Immunantwort zurückgeführt und sein Gleichgewicht nachhaltig unterstützt werden.
Die Mikroimmuntherapeutika kommen oft in der Erkältungszeit vorbeugend zum Einsatz oder immer dann, wenn eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Auch während einer Infektion kann die Mikroimmuntherapie den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.

Anwendung

Die Mikroimmuntherapeutika können bei allen Altersklassen angewendet werden, da sie einfach sublingual (unter der Zunge) einzunehmen sind und aufgrund der niedrigen Dosierungen ein gutes Sicherheitsprofil aufweisen. Sie sind mit anderen therapeutischen Ansätzen kompatibel und können prinzipiell in jeden Präventions bzw. Behandlungsplan integriert werden.

Literatur

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